MacBook Pro M5 Pro/Max: Lohnt sich das Warten auf die darauf folgende Generation?


Das MacBook Pro 14" erhielt bereits im vergangenen Jahr ein Upgrade auf den M5-Chip. Gerüchten zufolge stehen die 16-Zoll-Variante sowie Rechner mit M5 Pro und M5 Max ebenfalls bereits in den Startlöchern: Mark Gurman geht von einem Release Anfang März aus. Laut einem Leaker ist der M5 Pro nichts anderes als ein M5 Max mit weniger Kernen (siehe
hier). Um ein schlechtes MacBook dürfte es sich jedenfalls nicht handeln: Der M5 ist dem M4 vor allem hinsichtlich der KI-Performance deutlich überlegen und das Design und die Anschlussmöglichkeiten aktueller Modelle haben sich durchaus bewährt. Möglicherweise ist es dennoch ratsam, Geduld walten zu lassen: Das Nachfolgemodell soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und stellt ein besonders umfangreiches Upgrade dar.
MacBook Pro M5 Pro/Max: Ein solides Produkt ohne KinderkranheitenWer das MacBook Pro M5 oder eines der kommenden Modelle mit M5 Pro/Max kauft, erlebt wohl keine großen Überraschungen: Branchenkennern zufolge betreibt Apple vor allem Produktpflege, indem der Chip auf den aktuellen Stand gebracht wird. Änderungen am Design des Notebooks, am Panel, den Anschlüssen oder anderen wichtigen Komponenten sind nicht zu erwarten. Das hat auch Vorteile: So gilt etwa das 120-Hertz-Display mit Mini-LED nach wie vor als eines der besten auf dem Markt. Insgesamt leistet sich das MacBook Pro keine nennenswerte Schwäche – es handelt sich schlicht um ein ausgereiftes Produkt. Die darauf folgende Generation lässt aber wohl nicht mehr lange auf sich warten: Berichten zufolge könnte das MacBook Pro M6 bereits Ende 2026 erscheinen und mit einigen wesentlichen Verbesserungen einhergehen.
MacBook Pro M6 (Pro/Max): Touchscreen, OLED, Mobilfunkanbindung?Neben dem M6, welcher erstmals im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt werden soll, gibt es wohl eine ganze Reihe an Neuerungen: So erhält das MacBook aller Voraussicht nach erstmals ein OLED-Panel. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Apple lediglich den hochpreisigen Varianten des MacBook Pro OLED spendiert. Ferner munkeln Branchenexperten, dass ein berührungsempfindlicher Bildschirm Einzug hält – ein Novum beim Mac. Es liegen sogar Berichte vor, die dem Rechner ein Mobilfunkmodem bescheinigen. Nutzer wären somit deutlich flexibler und müssten sich nicht um eine WLAN-Verbindung bemühen oder sich auf ihr Smartphone verlassen, um dieses per Tethering zu verbinden. Apple ging übrigens im Jahr 2023 ähnlich vor und veröffentlichte im Januar das MacBook Pro mit M2 Pro/Max und im Oktober desselben Jahres die nächste Generation mit M3 Pro/Max.
Üblicherweise empfiehlt sich der Kauf eines neuen Macs dann, wenn man ihn tatsächlich benötigt. Angesichts dessen, dass Apple dem im Herbst erscheinenden MacBook Pro vermutlich so viele Änderungen spendiert wie seit fünf Jahren nicht mehr, stellt das Warten auf die M6-Baureihe jedoch eine sinnvolle Alternative dar.